Das Arche-Projekt wurde im Jahre 1995 von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) ins Leben gerufen. Jährlich bringt sie die "Rote Liste der gefährdeten Nutztierrassen", welche über 100 Arten umfasst, heraus. Ziel des Projektes ist es, diese Rassen in der landwirtschaftlichen Produktion zu halten und somit ihre besonderen Eigenschaften und den damit verbundenen vielfältigen Genpool zu sichern.

Im Oktober 2016 haben wir als erster Hof in der Gemeinde Hohenstein und als fünfter in der Region Taunus die Auszeichnung zum Arche-Hof erhalten.


Unsere Tiere


Bunte Bentheimer Schweine

Das Schnitzel in der Pfanne ist nach dem Braten nur noch halb so groß wie vorher? Dann stammt es wohl von einem Industrieschwein, welches innerhalb von nur sechs Monaten auf ein Schlachtgewicht von 100 - 120 kg gemästet wurde.

 

Beim Fleisch vom Bunten Bentheimer kann einem so etwas nicht passieren, unsere Schweine wachsen ganz entspannt in 18 bis 20 Monaten zur Schlachtreife heran. Zudem spielt es auch geschmacklich in einer anderen Liga - der hohe intramuskuläre Fettanteil macht sich sensorisch deutlich positiv bemerkbar. Nicht umsonst findet man den Namen dieser Rasse auf immer mehr Speisekarten der gehobenen Gastronomie.

 

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Walachenschafe

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff "Landschaftspflege"?

 

"Die Landschaftspflege umfasst alle Maßnahmen, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft, sowie die nachhaltige Nutzung der Naturgüter sicherstellen", so nachzulesen auf Wikipedia.

 

Für die Umsetzung dieser abstrakten Beschreibung gibt es mannigfaltige Ansätze. Unseren Beitrag dazu leisten die Walachenschafe. Durch die extensive Beweidung bilden die Flächen einen Puffer, der die Auswirkung einer intensiven Nutzung auf benachbarten Flächen abmildert. Außerdem beleben die Tiere das Landschaftsbild - wer genießt in unserer sonst so tristen Agrarsteppe nicht den Blick auf Weidetiere, die zwischen Obstbäumen grasen?

 

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Deutsche Langschan Hühner

Laut einer Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der Universität Leipzig bekommt ein Masthähnchen an 10 seiner 39 Lebenstage Antibiotika - dass die so hervorgebrachten multiresistenten Keime auch für den Menschen gefährlich sind, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

 

Es versteht sich von selbst, dass unsere Hühner, genau wie all unsere anderen Tiere auch, keinerlei Medikamente verabreicht bekommen, auch wird bei uns kein Fipronil oder ähnliches eingesetzt. Wir halten einfach nur glückliche Freilandhühner und das schmeckt man!

 

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